RIN Stoffströme

Modellregion für eine innovative und nachhaltige Stoffstromnutzung

Aktuelles

Übersicht

16.06.2017 - Der Niederrhein zeigt wie es geht

13.06.2016 - Nachhaltige Ressourcennutzung im Rheinland: Welche Potenziale können in der Lebensmittelverarbeitung noch gehoben werden?

07.12.2015 - Nachhaltige Ressourcennutzung: Reicht die Biomasse in der Region Krefeld und Venlo für die Produkte von morgen?

12.10.2015 - Nachhaltige Kraftstoffe, Chemikalien und Polymere aus Sonne und CO2

29.09.2015 - Neues Projekt. Durch Brückenbildung Synergien zwischen EFRE und Horizont 2020 schaffen

24.07.2015 - Regionale Innovationsnetzwerke in NRW - Interview zum RIN Stoffströme auf Homepage des MIWF

 

 

 

Der Niederrhein zeigt wie es geht

 

16.03.2017

Aus Abfällen und Reststoffen wieder Produkte herstellen, dass beschäftigt viele Menschen schon seit langem. Am Niederrhein hat sich bereits vor drei Jahren zu diesem Thema ein Netzwerk gebildet, das nun erfolgreich seine zweite Projektphase starten darf. Damit wird die Arbeit im sogenannten RIN Stoffströme auch in den kommenden drei Jahren mit rund 450.000 EUR durch das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. RIN steht dabei für „Regionales Innovationsnetzwerk“.

Gemeinsam mit den Kernpartnern Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) und EnergieAgentur.NRW konnte CLIB2021 das „Regionale Innovationsnetzwerk Stoffströme“ in den vergangenen drei Jahren erfolgreich als inter- und transdisziplinäres Netzwerk ausbauen. Eine Vielzahl von Partnern aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und Branchen wurden miteinander vernetzt, um regionale Lösungsansätze für die gesellschaftlichen Herausforderungen Rohstoffverknappung und Klimaschutz zu generieren. Zudem wurden erste Projekte angestoßen, die Impulse aus der Praxis aufnehmen und in die Wissenschaft geben. Diese Ansätze können nun in der zweiten Förderphase des RIN Stoffströme aufgegriffen und weiter ausgebaut werden. Daneben werden die in der ersten Phase gemeinsam mit den Netzwerkpartnern entwickelten thematischen Säulen „Rohstoffpotenziale“, „technische Umsetzung“ sowie „Vernetzung und Akzeptanz“ fortgeführt und konkretisiert.

„Die Akteure aus Unternehmen und der Wissenschaft haben großen Bedarf, sich in den Themenfeldern Kreislaufwirtschaft und Bioökonomie auszutauschen. Aus diesem Grund unterstützen wir die weitere Einbindung von Partnern in das RIN Stoffströme mit dem Ziel, biobasierte Wertschöpfungsketten z. B. für den Verkehrssektor in der Region zu etablieren“, sagt Dr. Frank Köster, Leiter des Netzwerks Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft der EnergieAgentur.NRW.

 „Ein Hauptaugenmerk des RIN Stoffströme wird auch in der zweiten Phase darauf liegen, Lösungen zu entwickeln, die sämtliche Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen. Sie sollen absehbar ökonomisch tragfähig sein, eine ökologische Verträglichkeit nachweisen können und gesellschaftlich akzeptiert sein.“, so Dennis Herzberg, Projektleiter des RIN Stoffströme bei CLIB2021.

Auch die Kooperation mit den Niederlanden, beispielsweise über das Förderprogramm „Interreg Deutschland-Nederland“, wird im Fokus der weiteren Arbeiten stehen. Hier soll über die beiden Städte Krefeld und Venlo sowie den Kreis Viersen ein schlagkräftiges Netzwerk zur internationalen Positionierung der Region in den Themenfeldern Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft entstehen.

„Der linke Niederrhein, mit Krefeld, Venlo und dem Kreis Viersen, ist wirtschaftlich geprägt durch Gemüseanbau, Abfallwirtschaft und chemische Industrie - ideale Voraussetzungen für die Etablierung der Bioökonomie. Dies haben Kommunalpolitik, Wirtschaft und Verbände erkannt und wollen in den nächsten Jahren eng zusammenarbeiten“ beschreibt Projektpartnerin Gabi Schock die Chancen für die Region.
Neben der Betrachtung von Verfahren für konkrete Stoffströme wie Klärschlämmen wird besonders die hochwertige stoffliche Verwertung von Reststoffen im Zentrum der Überlegungen stehen. Aber auch Themen wie effiziente Logistikkonzepte für den Transport nachwachsender Rohstoffe werden bearbeitet. Die Projektkoordination wird in ihrer Arbeit durch den wissenschaftlichen Beirat unterstützt, der im vergangenen Jahr aus dem wissenschaftlichen Akteurskreis heraus eingerichtet wurde.
 

Pressemitteilung

 


 

Nachhaltige Ressourcennutzung im Rheinland: Welche Potenziale können in der Lebensmittelverarbeitung noch gehoben werden?

 

13.06.2016

RIN Stoffströme startet Projekt zur Bestandsaufnahme von biologischen Reststoffpotentialen der Lebensmittelindustrie im Rheinland. Erarbeitet durch Dr. Arno Becker (USV-Agrar) wird ermittelt, welche Reststoffe für die zukünftige Nutzung in Produkten der Chemieindustrie zur Verfügung stehen. Die Studie startet in diesen Tagen und soll bis September 2016 Ergebnisse liefern.

„Eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen ist gerade im Bereich der Lebensmittelwirtschaft von entscheidender Bedeutung. Bereits heute wird versucht den Anteil von Reststoffen so gering wie möglich zu halten und möglichst alle Teile der Pflanze zu verwerten. Jedoch werden Nebenprodukte oftmals lediglich energetisch verwertet. Mit der vorliegenden Studie wollen wir ermitteln in welchen Bereichen noch Potentiale für eine höherwertige stoffliche Nutzung vorhanden sind.“ so Dennis Herzberg, Projektleiter des Innovationsnetzwerks RIN Stoffströme.

Diese Biomassepotenziale sollen nun in der Region Rheinland in ausgewählten, biomasseverarbeitenden Wirtschaftsbereichen der Land- und Lebensmittelwirtschaft untersucht werden. Hierbei wird ermittelt welche konkreten Reststoffe in den einzelnen Wirtschaftsbereichen anfallen und welchen Verwendungen Sie aktuell zugeführt werden. Schließlich wird daraus abgeleitet welche alternativen Nutzungsoptionen bestehen und wie diese in Folgeprojekten umgesetzt werden können.

„Regionale Ansätze sind gut geeignet um Ausgangspunkte für die Umsetzung übergeordneter politischer Strategien zu bilden. Für das Innovationsfeld Bioökonomie ist gerade die Region Rheinland in vielerlei Hinsicht interessant. Zum einen bietet es beste Standortbedingungen für die landwirtschaftliche Primärerzeugung und damit für die Verfügbarkeit von Biomasse, zum anderen liegt dadurch bedingt traditionell eine hohe Dichte an biomasseverarbeitenden Betrieben vor, in denen biogene Rest- und Nebenprodukte anfallen. Eine genauere Untersuchung der vorliegenden Stoffströme und der daraus abzuleitenden Reststoffpotentiale, die zu konkreten Projektansätzen führen könnten, ist dabei vielversprechend.“ beschreibt Dr. Arno Becker, Inhaber von USV-Agrar (Ldw. Unternehmensberatung & Sachverständigenbüro), die Zielsetzung.

Hervorgegangen ist das Projekt aus dem regionalen Innovationsnetzwerk „Modellregion für eine innovative und nachhaltige Stoffstromnutzung“, kurz RIN Stoffströme, das vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein Westphalen gefördert wird.
 

Vollständige Pressemitteilung

 


 

Nachhaltige Ressourcennutzung: Reicht die Biomasse in der Region Krefeld und Venlo für die Produkte von morgen?

 

07.12.2015

INTERREG  Konsortium  unter  Koordination  der  Phytowelt  GreenTechnologies  GmbH, Nettetal untersucht Biomassepotenziale in den Städten Krefeld, Venlo und deren Umgebung für die zukünftige Nutzung in Produkten der Chemie- und Lebensmittelindustrie. Die Studie starten in diesen Tagen und soll bis Mai 2016 Ergebnisse liefern.

„Eine  nachhaltig  gestaltete  Zukunft  im  Sinne  einer  künftigen  Kreislaufwirtschaft  ist  nur  dann möglich,  wenn  nach  der  Energiewende  nun  auch  die  Rohstoffwende  vollzogen  wird.  Hierfür müssen nachwachsende Rohstoffe wie auch Reststoffströme in Wertstoffe umgewandelt werden, die für die Chemie- und Lebensmittelindustrie als Grund- oder Endprodukt dienen können. Ein entscheidender Punkt ist dabei die Wirtschaftlichkeit und Qualität des vorhandenen Biomassepotenzials einer Region.“, so Dennis Herzberg, Projektleiter des Innovationsnetzwerks RIN Stoffströme.

"In den Niederlanden wird schon seit geraumer  Zeit und in enger Zusammenarbeit mit Vertretern öffentlicher Belange, der Forschung und mit Betrieben entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Nahrungsmitteln an der Entwicklung sogenannter 'Metropolitan Foodcluster' gearbeitet. Dabei spielt die 'horizontale' Integration von Biomasseströmen sowohl aus der Forst- und Landwirtschaft, aber auch anderer Sektoren, eine entscheidende Rolle", erklärt Dirk Wascher vom Forschungsinstitut Alterra (Wageningen UR).

Dieses Biomassepotenzial soll nun in den Städten Krefeld und Venlo sowie deren grenzübergreifenden Regionen an Rhein und Maas (Limburg, Nord-Brabant und Mittlerer Niederrhein) untersucht werden, da hier auf engem Raum potentielle Rohstofflieferanten, verarbeitende Industrien und Abnehmer vorhanden sind. Hierfür werden Restströme aus Land- und Forstwirtschaft, industrieller Produktion, Energieerzeugung, Lebensmittelindustrie sowie der städtischen Abfallentsorgung geprüft, um anschließend eine Wirtschaftlichkeitsanalyse des Transportes, Handlings und der Lagerhaltung dieser Ströme zu ermöglichen.

„Das Projekt ist ein weiterer Schritt zu einer nachhaltigeren (bio-)chemischen Produktion. Aus Reststoffen der Lebensmittelherstellung und landwirtschaftlichen Produktion mit natürlichen Prozessen Substanzen und Materialien herzustellen, die die Chemie sonst überwiegend aus petrochemischen Rohstoffen synthetisiert, ist die richtige Entwicklung. Hierdurch wird die Syntheseleistung der Natur genutzt und zugleich ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Ziel   ist   eine   nachhaltigere   Wirtschaftsform,   die   mit   den   Ressourcen   unserer   Erde verantwortungsvoll und sorgfältig umgeht.“ beschreibt Dr. Peter Welters, Geschäftsführer der Phytowelt GreenTechnologies GmbH, die Zielsetzung.

Hervorgegangen ist das Projekt aus dem regionalen Innovationsnetzwerk „Modellregion für eine innovative und nachhaltige Stoffstromnutzung“, kurz RIN Stoffströme. Projektpartner neben der Phytowelt sind: Alterra (Wageningen UR), CLIB2021, Umweltberatung Gabi Schock sowie die Wirtschaftsförderung Krefeld.

Das Projekt „Studie über das Biomassepotenzial der Städte Krefeld, Venlo und deren Umgebung“ wird im Rahmen des INTERREG-Programms „Deutschland-Nederland“ mit Mitteln des Europäischen  Fonds  für  Regionale  Entwicklung  (EFRE)  und  der  euregio  rhein-maas-nord kofinanziert.

Vollständige Pressemitteilung

 


 

Nachhaltige Kraftstoffe, Chemikalien und Polymere aus Sonne und CO2

 

12.10.2015

Die Nutzung von Kohlendioxid, unter Experten „Carbon Capture & Utilization (CCU)“ genannt, kommt in Schwung. Einige Technologien sind inzwischen weit entwickelt und erlauben in naher Zukunft ein Hochskalieren auf Industriemaßstab.
In Essen trafen sich Ende September 170 Experten aus 25 Ländern zur größten europäischen Konferenz im Jahr 2015 zur Nutzung von CO2 mit Hilfe erneuerbarer Energien, der „4th Conference on Carbon Dioxide as Feedstock for Fuels, Chemistry and Polymers“.

Wichtigste Ergebnisse in Kürze
Die Nutzung von CO2 mit erneuerbaren Energien hat ein sehr großes Potenzial.
Einige CCU-Technologien sind bereits weit entwickelt und es steht ein Hochskalieren auf Industriemaßstab an; andere Technologien sind noch im Labor- oder Pilotmaßstab.
Angeregt diskutiert wurde über den richtigen Weg der Implementierung, reichen Forschungsprogramme oder sind konkrete Marktanreize vonnöten?
Eine besondere Chance bietet der Flugsektor, der mit solaren Flugtreibstoffen seine CO2-Emissionen ganz erheblich reduzieren könnte.

Große Visionen – aber auch große Potenziale
„Grundsätzlich kann der gesamte Bedarf an Energieträgern und Chemierohstoffen mit erneuerbaren Energien und CCU-Technologien langfristig und nachhaltig gedeckt werden“, so Michael Carus, Diplomphysiker und Geschäftsführer des Veranstalters nova-Institut. Er rechnete vor, dass selbst unter Berücksichtigung von Netz- und Speicheraufbau im Jahr 2050 5 bis 10 % der weltweiten Wüstenflächen ausreichen würden, um mit Fotovoltaik und CCU den globalen Energiebedarf sowie den gesamten Kohlenstoffbedarf der Chemie- und Kunststoffindustrie zu decken. „Das bedeutet“, so Carus, „dass es vor allem eine Frage der richtigen politischen Weichenstellung und der Investitionen ist, ob wir zukünftig weltweit Rohstoffengpässe bekommen werden oder nicht.“
Es sei zudem wichtig, „der Gesellschaft und Politik eine positive Vision aufzuzeigen, Mut zu machen, neue Wege zu gehen.“ Diese Sichtweise fand viel Unterstützung, stieß aber in den angeregten Diskussionen auch auf Kritik. Katy Armstrong (UK) vom internationalen Netzwerk CO2Chem und dem europäischen Forschungsprojekt SCOT (Smart CO2 Transformation) gab zu bedenken, dass man keine übertriebenen Hoffnungen wecken solle. Aktuell wäre schon viel gewonnen, wenn man in einem Pilotprojekt eine entlegene Insel mit Windstrom und CCU-Kraftstoffen für die lokale Bevölkerung versorgen könne.

Politische Anreize schaffen?
Lange Diskussionen gab es entsprechend zum Thema, wie man die Implementation von CCU-Anlagen beschleunigen könne und solle. Auch wenn viele Technologien schon recht weit sind und ein Hochskalieren auf Industriemaßstab wenig Risiko birgt, bleiben die CCU-Kraftstoffe und -Chemiegrundstoffe gegenüber ihrer fossilen Konkurrenz um den Faktor 2 bis 3 teurer. Dafür zeigen sie aber nach ersten Ökobilanzen sehr niedrige Carbon Footprints, sogar deutlich geringere als die der besten Biokraftstoffe. Wie kann man die neuen Technologien also in den Markt bringen? Reicht weitere Forschung, die nun europaweit mit verschiedenen Ausschreibungen vorangetrieben werden soll? Muss die Politik Marktanreize setzen? Wann ist hierfür der richtige Zeitpunkt und wie sollen sie aussehen?

Michael Carus beendete seinen visionären Vortrag über das Potenzial der Solar- und CCU-Technologien mit dem Satz: „Erneuerbare Energien und CCU stellen nicht weniger als eine Nachhaltigkeitsrevolution der Energie- und Rohstoffversorgung dar“.

Nur müssen Politik, NGOs und die Gesellschaft dies noch merken!

 

Vollständige Pressemitteilung: news.bio-based.eu
Alle Vorträge der Konferenz stehen in Kürze unter folgendem Link zur Verfügung: http://bio-based.eu/proceedings

 


 

Neues Projekt. Durch Brückenbildung Synergien zwischen EFRE und Horizont 2020 schaffen

 

29.09.2015

Die im Land vorhandenen Innovationspotenziale noch besser auszuschöpfen, ist Ziel eines neuen Projektes, das ZENIT im Auftrag des NRW-Wissenschaftsministeriums von Oktober 2015 bis September 2018 umsetzen wird. Unter der Überschrift „Brückenbildung“ soll es unter anderem dafür sorgen, innovative Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft sowohl für die spezifischen Möglichkeiten des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) als auch das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (Horizont 2020) zu sensibilisieren. Ziel ist die Verbesserung der Innovationsergebnisse durch die Nutzung von Synergien. Durch die Brückenbildung und die effiziente Abstimmung zwischen Horizont 2020 und den Strukturfonds sollen die Ziele des Landes nachhaltig unterstützt werden. Dazu gehören höhere Investitionen in Innovationen und deren Umsetzung in marktfähige, zukunftsweisende Produkte.

 

Projektziele:

  • Verbesserung der Rahmenbedingungen von regionalen und europäischen Fördersystemen, um Anreize bei Geförderten zur Nutzung von Synergien zu erhöhen
  • Intensivierung des Transfers von Ergebnissen aus der EU-Forschung als Innovationsimpulse in die regionale Wirtschaft zur Entwicklung neuer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen
  • Höhere und erfolgreichere Beteiligung von NRW-Akteuren in den Leitmarktwettbewerben und Mobilisierung zur Teilnahme an Horizont 2020, um die Bedeutung Nordrhein-Westfalens in der europäischen Spitzenforschung zu erhöhen und die Innovationskompetenzen und -kapazitäten auszubauen
  • Sensibilisierung aller Akteure für Synergiepotenziale

Rund 1,2 Milliarden Euro an EFRE-Mitteln wird NRW von der EU zwischen 2014 und 2020 für die regionale Entwicklung erhalten, im Programm Horizont 2020 rechnen Innovationsexperten mit bewilligten Fördermitteln in Höhe von 1,8 Milliarden Euro.

Nordrhein-Westfalen ist die europaweit erste Region, welche die von der EU anvisierte intelligente Verzahnung der beiden Instrumente zur Förderung von Innovations- und Internationalisierungspotenzialen im Rahmen eines Projekts umsetzen wird.

Um die Ziele zu erreichen, wurden von ZENIT begleitende Arbeitspakete entwickelt. Neben der Information von Multiplikatoren sowie der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gehören dazu vor allem diverse Analysen.

 

Weitere Details: www.zenit.de
 


 

Regionale Innovationsnetzwerke in NRW - Interview zum RIN Stoffströme auf Homepage des MIWF

 

24.07.2015

Ob steigende Heizkosten, schrumpfende Dörfer oder neue Volkskrankheiten: Die globalen Herausforderungen wirken sich unmittelbar in der Lebenswelt der Menschen in NRW aus. Gute Lösungen aber kommen dort häufig nicht an. Weil jede Region ihre Eigenheiten hat und vorgefertigte Modelle nicht passen. Weil der Markt allein zu wenig Anreize setzt, aus einem Labormodell ein serienreifes Produkt zu machen. Oder weil nicht die Menschen zusammenfinden, die eine beeindruckende Idee gemeinsam zu Ende denken könnten.

Das Land unterstützt im Rahmen der Forschungsstrategie „Fortschritt NRW“ sechs so genannte Regionale Innovationsnetzwerke (RIN). Sie sollen eine dauerhafte Plattform für Expertinnen und Experten ganz unterschiedlicher Bereiche schaffen: technisch Versierte und gesellschaftlich Engagierte, Unternehmerinnen und Unternehmer, lokale Entscheidungsträger aus Verwaltung und Vereinen und vor allem Forschende.

Partnerinnen und Partner aus allen Bereichen erarbeiten gemeinsam konkrete Fragestellungen, die dann von der Wissenschaft aufgegriffen werden sollen.  Sie bringen geeignete Expertinnen und Experten in Workshops und Arbeitsgruppen zusammen, stellen dauerhafte Kooperation sicher und schaffen, wo nötig, Vertrauen. Damit haben sie schon eine ganze Reihe guter Projekte auf den Weg gebracht.

Weitere Informationen über die regionalen Innovationsnetzwerke, darunter das RIN Stoffströme sowie ein Interview mit dem Projektleiter Dennis Herzberg finden Sie hier.

 


Pressemitteilung

Krefeld Workshop

17.09.2014

(PDF zum Download)

 


Pressemitteilung

MIWF: 3 Neue regionale Innovationsnetzwerke gegründet.

18.06.2014

Details finden Sie hier >>

 

UNSERE PARTNER

 

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Termine

16.06.2016 RIN Workshop Bioraffinerien

Workshop zu Rohstoffen und Verfahren für Bioraffinerien

6.12.2016 5th Conference on Carbon Dioxide

Konferenz des nova-Institut zur Speicherung und Nutzung von CO2

 

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